Ökologisches Zusammenspiel

Unsere Kreislaufwirtschaft schont die Umwelt

Wir kultivieren unsere Pflanzen nach dem Prinzip der geschlossenen Kreisläufe. Denn ein geschlossener Nährstoffkreislauf belastet den Boden deutlich weniger und verbessert die Fruchtbarkeit des Bodens.

Möhren für die Pferde – Mist für den Acker

Ein Betrieb mit Viehhaltung ist das Optimum für ein Kreislaufsystem mit geringen Nährstoffverlusten. Durch Futter-Mist-Kooperationen mit tierhaltenden Betrieben kommen wir diesem Ideal nahe: Wir geben Luzerneheu, Stroh und Sortierabfälle von Möhren und Kartoffeln an Kooperationsbetriebe. Unsere Möhren und das Heu werden von Pferden und Schafen gleichermaßen gerne gefressen, die Kartoffeln sind ebenfalls als Futter für die Schafe bestimmt. Dafür bekommen wir Mist zurück – das ideale Futter für unsere Bodenlebewesen wie Regenwürmer und Bakterien. Um die Humusgehalte unserer Ackerböden langfristig zu steigern, bringen wir daneben Grünschnittkompost aus der Landschaftspflege aus. So können wir vollständig auf chemische Düngemittel verzichten.

Wasserreinigung im Schilfbeet

Des Weiteren haben wir auf unserem Hof auch einen teilweise geschlossenen Wasserkreislauf. Das Wasser für die Möhrenwaschmaschine beispielsweise wird in unser Schilfbeet einleitet und so gereinigt. Um möglichst wenig Frischwasser aus der Leitung zu brauchen, haben wir auch ein Regenauffangbecken.